5 Voraussetzungen für einen erfolgreichen Chief Digital Officer

Mit der Digitalisierung ist auch eine neue Chef-Funktion entstanden: der Chief Digital Officer (CDO). In vielen Fällen entpuppt sich der CDO jedoch als zahnloser Tiger, weil die Rahmenbedingen im Unternehmen und für diese Aufgabe nicht stimmen. [...]

Alexander Wink ist Senior Partner und Head der Digital Practice EMEA von Korn Ferry. (c) Korn Ferry
Alexander Wink ist Senior Partner und Head der Digital Practice EMEA von Korn Ferry.

"Kein klares Profil, kein eindeutig abgegrenzter Verantwortungsbereich, weder strategische noch operative Durchgriffsmöglichkeiten. So wird der Digital-Messias rasch zum Digital-Propheten gestutzt: der zwar reden kann, aber nicht machen darf", findet Alexander Wink, Senior Partner und Head der Digital Practice EMEA von Korn Ferry, klare Worte. "Wir erleben immer wieder, dass CDOs scheitern - weil sie in der falschen Umgebung arbeiten oder nicht richtig im Unternehmen angekommen sind", so der Berater weiter. Er nennt fünf Voraussetzungen, die Unternehmen helfen sollen, den Einstellungsfrust möglichst gering zu halten.
1. Eindeutige und klare Rollendefinition des CDO"Eine Aufgabenbeschreibung für den Arbeitsvertrag ist nicht erschöpfend", gibt Wink zu bedenken. Vielmehr müsse noch weit vor einer möglichen Rekrutierung Klarheit herrschen über die Fragen: Was sind die unternehmerischen Ziele des CDO? Welche strategischen und operativen Spielräume soll er erhalten: Darf er bei Entscheidungen nur mit am Tisch sitzen? Erhält er ein Veto? Oder wird er gestaltender Entscheider - indem seine Unterschrift unter neue Initiativen und Strategien zwingend notwendig ist? "Ist im Vorfeld die genaue Aufgabenbeschreibung des CDO nicht geklärt, mag vielleicht die Suche noch gelingen - im Alltagsgesc...

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