8 häufige Stolperfallen bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen

Zwar genießen im Zusammenhang mit dem Digitalisierungstrend neu entwickelte Geschäftsmodelle eine besondere Aufmerksamkeit. Tatsächlich aber bedeutet die Transformation für viele Unternehmen, zunächst überhaupt erst einmal die noch von vielen Papierdokumenten und Medienbrüchen geprägten Geschäftsprozesse zu digitalisieren. [...]

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Nach den Beratungserfahrungen von Frank Zielke, Vorstand der ITSM Group, verbergen sich in diesen Projekten jedoch häufig verschiedene Stolperfallen: Unklare strategische Orientierung: Vielen Unternehmen mangelt es noch an einer zukunftsgerichteten Position zur digitalen Transformation, trotzdem wird der Wandel bereits verstärkt vollzogen. Die Abkehr von bisher manuell geprägten Prozessen kann ohne strategische Zielrichtung jedoch kaum erfolgreich sein und droht zu einem Stückwerk zu werden, das hohe Kosten bei geringem Nutzen erzeugt. Insofern gilt es zumindest strategische Leitplanken zu definieren, sofern es noch an einem umfassenden und unternehmensweit gültigen Digitalisierungsplan fehlt.Beliebige Priorisierungen: Nicht jeder Geschäftsprozess hat den gleichen Nutzen für die Wertschöpfung des Unternehmens oder hat aus anderen Gründen eine ähnliche Relevanz. Also erscheint es angesichts der noch zahlreichen nicht digitalisierten Abläufe notwendig zu sein, sich zunächst den Prozessen mit einem möglichst hohen Unternehmensnutzen durch die Digitalisierung zu widmen. Zu beobachten ist jedoch, dass meist keine Kriterien zur Priorisierung bestehen und deshalb relativ beliebig digitalisiert wird. Prozessindividuelle Gestaltungsprinzipien statt Standards: Je unterschiedlicher Geschäft...

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