Achillesferse Security: IoT muss sicherer werden

Eine Unmenge verbundener Geräte, vielfältige Anwendungen sowie Hersteller, die in der Design-Phase den Faktor IT-Security vernachlässigen. Beim Thema "Sicherheit im IoT" gibt es noch viel zu tun. Basis für mehr Sicherheit sind intelligente, sichere Netzwerke, Automatisierung, mehr Standards und eine neue Sicherheitskultur. [...]

Noch vernachlässigen viele Entwickler beim IoT die Sicherheit.
 © pixabay
Noch vernachlässigen viele Entwickler beim IoT die Sicherheit. © pixabay

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) bietet grundsätzlich vier Einfallstore für Hacker und andere Cyberkriminelle: die Endgeräte, die App auf dem mobilen Gerät, das Backend und die Übertragungswege. Doch viele Anbieter und auch Kunden von IoT-Anwendungen vernachlässigen bei der Entwicklung den Faktor Sicherheit. Daher überrascht es nicht, dass die Teilnehmer des COMPUTERWOCHE-Round-Tables "IoT - im Spannungsfeld zwischen Security und Safety" für die aktuelle Sicherheitslage im IoT auf einer Skala von 1 (=sicher) bis 10 (=katastrophal) im Schnitt eine 8,5 bis 9 vergaben.
"Es ist teilweise erschreckend, was die Kunden tun. Sie erstellen einen Proof of Concept ihrer Anwendung und gehen dann so schnell wie möglich produktiv. Die Sicherheit steht dabei im Hintergrund, da sie zu viel Aufwand kostet", sagte Matthias Schorer, Lead Business Development Manager IoT, EMEA, bei VMware. "Das ist fatal, da die Gefahren und die Komplexität durch die zunehmende Vernetzung weiter steigen."
Josef Meier, Manager Sales Engineering Germany bei Fortinet, sieht das ähnlich: "Bei vielen disruptiven Technologien stehen zunächst die Vorteile im Vordergrund. Der Gedanke an Sicherheit kommt erst nach einer gewissen Zeit der Nutzung. So ist es auch beim Thema IoT." Eine weitere Security-Problemat...

Um diese Inhalte abzurufen, registrieren Sie sich bitte für den kostenlosen Business Account.


Mehr Artikel