Akzeptanz fehlt noch: Ungeliebte App-Stores

Es scheint wohl die Kluft zwischen Medienhype und Realität zu sein, was der Frankfurter Marktforscher IDC in seiner Studie "Enterprise Mobility in Deutschland 2013" herausgefunden hat. Informatiker mögen glauben, das Modell App-Store sei etabliert. Doch die Angestellten in den Unternehmen kommen da nicht mit. [...]

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IDC hat 276 IT-Entscheider und Fachbereichsleiter befragt. An der Erkenntnis, dass die deutsche Arbeitswelt mobil geworden ist, rüttelt die Studie nicht. 57 Prozent der Angestellten sind mittlerweile zumindest teilweise von unterwegs aus tätig, sei es auf einem Kundentermin oder einer Messe. Ihnen flexibles und mobiles Arbeiten zu ermöglichen, zählen 37 Prozent der befragten IT-Chefs zu ihren drei wichtigsten Prioritäten in den kommenden zwei Jahren. Peter Leukert, vormals CIO der Commerzbank, sagte Ende September im Gespräch mit CIO.de: "Heute stehen wir vor einer interessanten und grundlegenden Revolution: Wir gehen in Richtung App-Store. Der CIO muss die IT-Architektur so umgestalten, dass er dem Berater oder Sachbearbeiter Lösungen nach dem Modell eines App-Stores anbieten kann, damit dieser sich seinen eigenen Bildschirm individuell zusammenstellen kann."
Dem scheinen IT-Chefs zuzustimmen, nicht aber die Endnutzer. Wie IDC schreibt, ist die interne App-Plattform die häufigste Form der Bereitstellung von Anwendungen. Damit liegt sie vor MDM-Tools (Mobile Device Management). Allein der gemeine Mitarbeiter spielt nicht mit: 56 Prozent der Endanwender kontaktieren noch immer die IT-Abteilung, wenn sie für ihr Smartphone oder Tablet etwas brauchen. Die Analysten sprechen von Akze...

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