Arbeitsplatz 4.0: Wir müssen das Konzept „Arbeitsplatz“ neu definieren

Der Arbeitsplatz ist tot – es lebe der Workspace! Wir befinden uns heute am Beginn der Workspace 4.0-Ära und damit in der vierten großen Entwicklungsphase des Arbeitsplatzes. [...]

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Der Arbeitsplatz verändert sich

Die Analogie zu den maßgeblichen industriellen Revolutionen drängt sich angesichts der Tragweite der Veränderungen geradezu auf:
Industrielle Revolutionen:
1. Industrie 1.0 - Einführung der mechanischen Produktion mit Wasser- und Dampfkraft2. Industrie 2.0 - Massenproduktion mit Strom3. Industrie 3.0 - Automatisierung durch Robotik4. Industrie 4.0 – Digitalisierung der Produktion durch Maschine-zu-Maschine-Kommunikation
Arbeitsplatz-Revolutionen:
1. Arbeitsplatz 1.0 – Mainframe-GroßrechnerDiese Ära war geprägt von rechnergesteuerten Arbeitsplätzen mit fixem Standort im Unternehmen. Die Verwaltung des Arbeitsplatzes war ebenfalls standortbezogen (location based).2. Arbeitsplatz 2.0 – PC/LaptopMit PC und Laptop entstand erstmals eine 1:1-Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Das Arbeitsplatzmanagement hatte einen Geräte-zentrierten Schwerpunkt (device centric).3. Arbeitsplatz 3.0 – Multi-Geräte-ArbeitsplatzMit der mobilen Revolution, also der Einführung der Mobilgeräte, entwickelte sich der Multigeräte-Arbeitsplatz. Schon heute benutzt der durchschnittliche Arbeitnehmer 4,3 Geräte (Laptops, Tablets, Mobiltelefon, etc.) für die Arbeit. Seine Arbeitskonfigurationen verteilen sich auf diese Geräte. Die Arbeitsplatzverwaltung hat sich vom Geräte-zentrierten hin zu einem Anwender-zentrierten Ansatz entwickelt. 4. Arbeitsplatz 4.0 – One WorkspaceAusgelöst durch die Cloud wird der Arbeitsplatz jetzt zu einem Service, der sich laut Gartner wie eine "persönliche Cloud" verhält. Alle G...

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