Aus Einzellösungen werden Smart-City-Plattformen

Auf dem Smart City Expo World Congress 2017 (SCEW) in Barcelona wurden die neuesten Entwicklungen auf dem Weg zu intelligenten Städten präsentiert. Wie die Platzhirsche Cisco und Huawei demonstrierten, geht der Trend dabei zu übergreifenden vernetzten Gesamtlösungen, die über ein zentrales Kontrollzentrum gesteuert werden. [...]

Smart City: Der Trend geht von vielen Einzellösungen zu einem vernetzten Kontrollzentrum. © pixabay
Smart City: Der Trend geht von vielen Einzellösungen zu einem vernetzten Kontrollzentrum. © pixabay

Genau genommen ist der Begriff Smart City eine Euphemie. "Städte wurden schon seit Jahrhunderten so intelligent wie möglich geplant", bringt es Chen Dongping, Leiter des Big Data Research Institute of Smart City in Shenzhen, am Rande des Smart City Expo World Congress (SCEWC) in Barcelona auf den Punkt. Was sich verändert habe, sei letztendlich das verfügbare Wissen. Neue Technologien wie Internet, Mobile, Big Data und AI hätten somit eine solide Grundlage für die Entwicklung von Smart Cities gebildet, so Dongping.
PER DATENANALYSE ZU SMART-CITY-LÖSUNGEN
Diese neuen smarten Technologien werden aber auch dringend benötigt, wenn man bedenkt, dass mittlerweile bereits mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in urbanen Gebieten lebt und dieser Anteil bis 2050 auf fast 70 Prozent - also über sechs Milliarden Menschen - ansteigen soll. Man kann davon ausgehen, dass das prognostizierte Wachstum Auswirkungen auf nahezu alle Bereiche des Lebens haben wird, verändert es doch die Art und Weise, wie wir künftig arbeiten, mobil sind, kommunizieren und mit der Welt um uns herum interagieren.
Inwieweit man durch die Analyse von Daten aus verschiedenen Quellen Erkenntnisse für die Stadtplanung und -verwaltung gewinnen kann, demonstrierte Dongping an den Beispielen Peking, Shanghai und Shenzen, ...

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