Baidu, Alibaba und Tencent greifen Banken an

Disruption im Bankensektor: Mit Bezahlservices wollen chinesische Internetfirmen wie Baidu, Alibaba und Tencent global Kasse machen. Sie betrachten ihr Business als Ökosystem und Netzwerk im Gegensatz zu klassischen Banken. [...]

Digitales Bezahlen umfasst heute sehr viel mehr Optionen als das nur das Eintippen einer Kreditkartennummer in einem Onlineshop. © pixabay
Digitales Bezahlen umfasst heute sehr viel mehr Optionen als das nur das Eintippen einer Kreditkartennummer in einem Onlineshop. © pixabay

Von 2014 auf 2015 wuchs der weltweite digitale Zahlungsverkehr um 11,2 Prozent auf 433,1 Milliarden Dollar, der in dieser Dekade bislang höchste Zuwachs. Und bis 2020, so die weitere Schätzung, werden diese Zahlungsströme weiter um durchschnittlich zehn Prozent jährlich wachsen.
Capgemini und Forrester haben sich in zwei Studien den Bankensektor angeschaut Baidu, Alibaba und Tencent verstehen ihr Business als Ökosystem, Sie sind davon überzeugt, dass sie nicht alles, was die Kunden wollen, selbst umsetzen und liefern können. Klassische Banken sollten sich auch gegenüber Kooperationen und Fintechs öffnen.
Ermittelt und veröffentlicht haben diesen Trend die Unternehmensberatung Capgemini und die französischen Bank BNP Paribras in ihrem "World Payments Report 2017".
Verantwortlich für den starken Anstieg sind vor allem die sogenannten "Emerging Markets", also Volkswirtschaften in der zweiten Reihe wie Brasilien, Indien oder Mexiko, wo der digitale Zahlungsverkehr um 21,6 Prozent anstieg, dreimal so stark wie in europäischen Ländern oder den USA (6,8 Prozent).
Innerhalb der großen Industrieregionen fällt der Anstieg beim elektronischen Bezahlen in Australien am höchsten aus und in den USA am zweithöchsten. Wobei gerade auf dem Fünften Kontinent mit Electronic Cash nicht zwingend ein...

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