Bosch-Mitarbeiter arbeiten kollaborativ

Wenn Mitarbeiter vernetzt sind, hat jeder die Chance, seinen Beitrag zum Gelingen eines Projektes beizutragen. Kollaboratives Arbeiten, also die Zusammenarbeit über Distanzen, setzt Technik voraus. Nur wenn die akzeptiert wird, machen viele mit. Was auch der Sinn des Teilens von Wissen ist. Bosch wagt das Experiment mit seinem Projekt Next Generation Workplace. [...]

(c) Gajus - Fotolia.com

Bosch stattet seine weltweit rund 240.000 Bildschirmarbeitsplätze mit neuen Büroanwendungen aus. "Wir sind ein globales Unternehmen und wollen unsere Mitarbeiter weltweit vernetzen, um über Grenzen hinweg eine noch bessere Zusammenarbeit zu erreichen", sagt Volker Deutschmann. Der Ingenieur der technischen Informatik ist der technische Projektleiter von "Next Generation Workplace".Durch einheitliche und nutzerfreundliche Software baut das Stuttgarter Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seine agile Arbeitsorganisation aus. Angelehnt an die gewohnte Social-Media-Nutzung der Mitarbeiter im privaten Umfeld kommen neue Kommunikations-Tools wie Videotelefonie oder Online-Chats am Arbeitsplatz zum Einsatz. Diese werden mit verschiedenen Endgeräten wie Notebooks oder Smartphones im Büro, von unterwegs oder von zu Hause aus nutzbar sein. Bis zum Jahresende 2015 verfügen etwa 100.000 Arbeitsplätze über die neue Software. 2016 werden die anderen folgen. Es sind vor allem Büroarbeitsplätze, aber auch Bildschirmarbeitsplätze in der Fertigung. In dieses Projekt Next Generation Workplace investiert das Unternehmen immerhin rund 800 Millionen Euro.ES SOLL KÜNFTIG WENIGER E-MAILS GEBENBosch-Mitarbeiter sollen von jedem Standort der Welt aus einfach zusammenarbeiten können - innerhalb und ...

Um diese Inhalte abzurufen, registrieren Sie sich bitte für den kostenlosen Business Account.

Werbung


Mehr Artikel

Daniel Schmidt, Senior Product Marketing Manager bei Kofax
Kommentar

Sechs falsche Erwartungen beim Einsatz von RPA

Der Vorteil von Robotic Process Automation (RPA) besteht darin, wiederkehrende, wertschöpfungsarme Aufgaben zu automatisieren. Um komplexe Business-Process-Management-(BPM)-Tätigkeiten zu automatisieren, gibt es geeignetere Lösungen. Welche Fehlannahmen Unternehmen in Bezug auf RPA-Lösungen haben, hat Daniel Schmidt von Kofax in seinem Kommentar zusammengefasst. […]