Cloud-Services: Achtung auf faule Verträge

Wenn der Software-Serviceanbieter pleite geht, kommen Kunden oft nicht mehr an ihre Daten. Auf diese Punkte sollten Sie bei Ihrem Software Cloud Vertrag acht geben. [...]

Datenschutz-Experte Fiala: „Die Cloud ist nur so sicher wie Ihr Vertrag“ (c) Pixabay
Datenschutz-Experte Fiala: „Die Cloud ist nur so sicher wie Ihr Vertrag“ (c) Pixabay

IT-Ziviltechnikern werden häufig Verträge mit Cloud-Service-Providern zur Prüfung vorgelegt. Während die juristischen Spitzfindigkeiten ausschließlich von Juristen überprüft werden, müssen die technischen Alltags-Probleme anhand praktischer Erfahrungen hinterfragt werden. Im folgenden Beitrag werden Besonderheiten am Beispiel „Ärztesoftware“ und „Software-Hinterlegung“ dargestellt.
Beispiel 1: Ärztesoftware
Die folgende Skizze stellt die Vertragssituation für eine kürzlich geprüfte Ärztesoftware dar:

Die Situation ist durch folgende Eckpfeiler charakterisiert:

Der Arzt hat einen Software-Nutzungsvertrag mit dem Anbieter der Arzt-Software
Die Software läuft in der Cloud eines Cloud-Service-Providers
Fallweise hostet der Cloud-Service-Provider seine Infrastruktur in einem Rechenzentrum
Der Arzt hat als einzigen Vertragspartner den Softwareanbieter der Arztsoftware. Falls dieser in Konkurs geht oder es zum Streitfall kommt ist die Herausgabe der Daten nicht gewährleistet.

Wo liegen die Daten?

Wie bei SaaS-Services (SaaS: Software as a Service) üblich, ist beim Kunden (Arzt) keine Client-Software installiert, sondern nur auf den in der Cloud befindlichen Servern, die Software wird über Browser aufgerufen. Die verarbeiteten Daten werden nicht beim Kunden, ...

Um diese Inhalte abzurufen, registrieren Sie sich bitte für den kostenlosen Business Account.

Werbung


Mehr Artikel