Cloud und BYOD fordern das Identity-Management

Trends wie Bring your own Device und Cloud-Betriebsmodelle machen das Identity-Management nicht einfacher. Die IT muss die richtige Balance finden zwischen Sicherheit und einem einfachen Zugriff auf Systeme und Daten. [...]

Identity-Management (c) Sergej Khackimullin - Fotolia

Gestohlene Passwörter öffneten chinesischen Hackern die Tür ins Unternehmensnetz. Über Jahre hinweg stahlen sie unbemerkt technische Dokumentationen, Entwicklungsberichte und Geschäftspläne. Nur durch einen Zufall flog der Einbruch schließlich auf. Die Spionagesoftware war aber so gut versteckt, dass das wahre Ausmaß des Problems noch lange unklar blieb. Was dem mittlerweile insolventen Netzausrüster Nortel widerfuhr, ist der Alptraum eines jeden IT- und Security-Verantwortlichen und macht einmal mehr deutlich, wie wichtig ein funktionierendes Identity- und Access-Management (IAM) für jedes Unternehmen ist.
Ein IAM-System erlaubt es festzulegen, welche Anwender auf welche Daten und welche Applikationen zugreifen dürfen. Der Zugang wird erst gewährt, wenn sich der User eindeutig identifizieren kann, mittels Passwort, Chipkarte oder einem biometrischen Verfahren. Doch was sich zunächst relativ einfach anhört, ist alles andere als trivial. Das liegt vor allem daran, dass sich die zu überwachenden Grenzen längst nicht mehr so scharf ziehen lassen wie noch vor einigen Jahren, als die Mitarbeiter über stationäre Arbeitsplatzrechner auf Daten und Applikationen zugriffen, die streng gehütet in den unternehmenseigenen Rechenzentren betrieben wurden.
IAM erfordert Geschick und Fingerspitze...

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