Crashkurs: Wie funktionieren eigentlich virtuelle PCs?

Mit virtuellen Umgebungen (VMs) wie Hyper-V, Vmware, Virtualbox und andere Lösungen lassen sich mehrere Betriebssysteme gleichzeitig ausführen. So kommt das System ins System und man erhält etwa Test- und Entwicklungsumgebungen. [...]

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Ein Computer, ein Betriebssystem – diese Gleichung stimmt so schon länger nicht mehr. Moderne PC-Hardware ist darauf ausgelegt, ohne große Umstände mehrere Betriebssysteme zur gleichen Zeit auszuführen, bei Bedarf anzuhalten und wieder fortzusetzen. Der Schlüssel dazu ist Virtualisierung, die die erforderlichen Software-Voraussetzungen für mehrere gleichzeitig laufende Betriebssysteme auf der Hardware schafft. Obwohl die Technik dahinter nicht neu, sondern schon seit rund zehn Jahren auf Desktop-Rechnern und Servern im Einsatz ist, bleibt Virtualisierung ein heißes Thema. Denn trotz sinkender Hardware-Preise haben virtuelle Maschinen bei steigenden Energie- und Lohnkosten einen Vorteil gegenüber dedizierten Rechnern: Ein leistungsfähiger Server kann mehrere virtuelle PCs beherbergen und den dort laufenden Systemen ganz nach Bedarf mehr oder weniger Systemressourcen zuweisen, um die Auslastung zu optimieren. Es ist auch kein Zufall, dass erste Virtualisierungstechnologien auf Großrechnern wie dem IBM S/370 entwickelt wurden. Auf dieser Mainframe liefen Anfang der 70er Jahre bereits mehrere virtuelle Maschinen auf der gleichen Hardware unter dem Betriebssystem VM/CMS.Virtualisierung ist eine gute Methode, um die Zahl dedizierter Rechner zu reduzieren und die vorhandene Hardware opt...

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