Cybergegner und ihre Motivationen – Teil 3

Im dritten Beitrag dieser Serie geht es diesmal um die wichtigsten Motivationen feindlicher Akteure: Cyberkriegsführung, Cyberterrorismus und "Cyber ​​Mischief". [...]

Cyberkriegsführung
Cyberkriegsführung

Hochkarätige internationale cyberkriminelle Aktivitäten können zu negativen wirtschaftlichen Auswirkungen, physischer Zerstörung von Einrichtungen und sogar zu Verlust von Menschenleben führen. Dabei geht es auch darum, wie solche Vorfälle von nationalstaatlichen Behörden, Militär und Strafverfolgungsbehörden behandelt werden sollen. Es gibt ernsthafte Debatten darüber, ob auf Computernetzwerke abzielende Vorfälle Kriegshandlungen zwischen den Ländern darstellen. Bei einer Reihe von Motivationen machen sich die Akteure bestimmte Taktiken, Techniken und Prozeduren (TTP) und dazugehörige Werkzeuge zunutze, die sich bei den einzelnen Motivationen auch überschneiden können. So kann beispielsweise Cyberspionage von Cyberkriegsoperationen profitieren und Cyberhacktivismus kann zu Cyberterrorismus eskalieren.
CYBERKRIEGSFÜHRUNG
Cyberkriegsführung ​beschreibt Operationen, die – allein oder komplementär zu kinetischen militärischen Aktivitäten – zum Ziel haben, einen Nationalstaat zu schädigen und zu bekämpfen. Zu den Akteuren zählen zum einen Militäreinheiten. Die Nationalstaaten wissen mittlerweile, dass Cyberkriegsführung zu erfolgreichen offenen und verdeckten Operationen gegen traditionelle militärische Ziele seinen Teil beiträgt. Im Visier stehen gegnerische Command-and-Control-Syst...

Um diese Inhalte abzurufen, registrieren Sie sich bitte für den kostenlosen Business Account.

Werbung

Mehr Artikel