Das VPN liegt im Sterben, lang lebe Zero Trust

Das traditionelle VPN wird durch einen intelligenteren, sichereren Ansatz für die Netzwerksicherheit ersetzt, der jeden als gleichermaßen unzuverlässig behandelt. [...]

Seit Jahrzehnten ist VPN die Verbindung zwischen Mitarbeitern vor Ort und Mitarbeitern unterwegs. Heute setzt sich die Erkenntnis durch, dass diese Technologie längst veraltet ist (c) Pixabay.com

Das ehrwürdige VPN, das seit Jahrzehnten Remote-Mitarbeitern
einen sicheren Tunnel in das Unternehmensnetzwerk zur Verfügung stellt, steht
vor dem Aus, weil Unternehmen auf ein agileres, granulareres
Sicherheits-Framework namens Zero Trust migrieren, das besser an die heutige
Zeit des digitalen Business angepasst ist.

VPNs sind Teil einer Sicherheitsstrategie, die auf dem
Konzept eines Netzwerkperimeters basiert; vertrauenswürdige Mitarbeiter sind
innen und nicht vertrauenswürdige Mitarbeiter außen. Dieses Modell funktioniert
jedoch nicht mehr in einer modernen Geschäftsumgebung, in der mobile Mitarbeiter
von einer Vielzahl von Standorten innerhalb oder außerhalb auf das Netzwerk
zugreifen können und in der sich die Firmenressourcen nicht hinter den Mauern
eines Unternehmensrechenzentrums, sondern in Multi-Cloud-Umgebungen befinden.

Gartner prognostiziert, dass bis 2023 60% der Unternehmen
die meisten ihrer VPNs zugunsten eines vertrauenswürdigen Netzwerkzugangs
auslaufen lassen werden, was in Form eines Gateways oder Brokers erfolgen kann,
der sowohl Gerät als auch Benutzer authentifiziert, bevor er einen
rollenbasierten, kontextabhängigen Zugriff ermöglicht.

Es gibt eine Vielzahl von Schwachstellen, die mit dem
Perimeter-Ansatz zur Sicherheit verbunden sind. Es sprich...

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