Data over Songs: Über das Verstecken von Bits in Pop-Hits

Typischerweise werden Daten über Kabel, Funkwellen, Mikrowellen und Infrarot übertragen, aber eine wachsende Zahl von Projekten versucht zunehmend, Daten auch über Schallwellen sowohl mit hörbarer als auch mit unhörbarer Frequenz zu übermitteln. [...]

Datenübertragung via Sound könnte uns in gar nicht mal so ferner Zukunft das Leben erleichtern (c) Pixabay.com

Ein Lied kann so viel vermitteln: eine Geschichte, eine
Stimmung, eine Emotion und bis zu 400 Bit pro Sekunde, dank einer neuen
Technik, die von Forschern der ETH Zürich entwickelt wurde.

Typischerweise werden Daten über Kabel, Funkwellen,
Mikrowellen und Infrarot übertragen, aber eine wachsende Zahl von Projekten
versucht zunehmend, Daten auch über Schallwellen sowohl mit hörbarer als auch
mit unhörbarer Frequenz zu übermitteln. Die Daten werden in eine Folge von
Klängen übersetzt, die von einem anderen Gerät dekodiert werden können -
ähnlich wie ein Audio-QR-Code.

In einem Forschungsbericht, der kürzlich auf der Londoner IEEE-Konferenz vorgestellt wurde, zeigten die ETH-Forscher, wie Daten in einem beliebigen Song gesendet werden können, ohne dass ein Durchschnittshörer den Unterschied bemerken würde.

"Unser Ziel war es, den Hörgenuss nicht zu
beeinträchtigen", so Autor Manuel Eichelberger.

Diese Technik nimmt die dominanten Noten in einem Musikstück
auf und überlagert sie mit jeweils zwei leicht tieferen und zwei leicht höheren
Noten, die leiser sind als die dominante Note. Sie nutzt außerdem die Obertöne
der stärksten Töne und fügt dort ebenfalls etwas tiefere und höhere Töne ein.

Diese zusätzlichen Noten beinhalten die Daten und können von
einem Smartphone-Mi...

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