Daten in der Cloud: Bequemlichkeit ist gut, Strategie ist besser

Nicht wegen ihrer schauspielerischen Leistungen kamen Jennifer Lawrence, Kirsten Dunst, Kate Upton und andere Hollywood-Größen in den letzten Wochen in die Schlagzeilen, sondern weil ihre privaten Fotos aus der Apple-Cloud gestohlen wurden. Ein weiterer Anlass, um sich über den strategischen Umgang mit Daten Gedanken zu machen. [...]

Strategischer Umgang mit Daten (c) Maksim Kabakou - Fotolia.com
Strategischer Umgang mit Daten

Nicht ganz klar ist, ob die Angreifer die Apple-Cloud per Brute-Force-Attacke geknackt oder einfach die Passwörter der Stars entwendet haben, um an die Bilder zu gelangen. Das spielt aber auch keine Rolle: Schließlich ist schon länger klar, dass Daten in öffentlichen Cloudspeichern bei Cyber-Kriminellen eher Begehrlichkeiten wecken als in abgeschlossenen Netzwerken. Auch die Websense Security Labs hatten in ihrem Report "2014 Security Predictions"  prognostiziert , dass Angreifer "das schwächste Glied in der Daten-Austausch-Kette" anpeilen würden – und das sind eben meist schwache Passwörter in Verbindung mit einer Cloud.Trotzdem werden sowohl private als auch Business-User die Cloud immer mehr nutzen, nicht zuletzt wegen des wachsenden Einsatzes von mobilen Geräten und des hohen Bequemlichkeitsfaktors, zu jeder Zeit und an jedem Standort völlig transparent auf beliebige Daten zugreifen zu können – frei nach der Formel "mobil + Cloud = bequem". Die wachsende Bequemlichkeit verlangt aber auch nach einer größeren Verantwortung, die bei Unternehmen in die Erkenntnis münden sollte, dass eine Cloud nicht die allein selig machende Alternative zu professionellem Datenmanagement sein kann. Vielmehr gilt es, eine differenzierte Strategie für die Nutzung, Erzeugung und Speicherung von Date...

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