Datenschutz und Sicherheit von Datentransfers – Wie Unternehmen sich am besten vorbereiten

Eve Maler, VP des Bereichs Innovation and Emerging Technology bei ForgeRock, erläutert, wie Unternehmen sich mithilfe von User-Managed Access (UMA) nach Abschaffung des Safe-Harbor-Abkommens und Verhandlungen des EU-US-Privacy Shields auf die sich ändernde Rechtslage vorbereiten können. [...]

Eve Maler ist VP of Innovation and Emerging Technology bei ForgeRock. (c) ForgeRock
Eve Maler ist VP of Innovation and Emerging Technology bei ForgeRock.

Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 6. Oktober 2015, das Safe-Harbor-Abkommen aufzuheben, sorgte in vielen Rechtsabteilungen von US-Unternehmen, die Daten europäischer Bürger speichern, für Bestürzung. Das Safe-Harbor-Abkommen hatte seit 2000 den Datenstrom von der EU über den Atlantik geregelt. Im Rahmen des Abkommens konnten sich US-Unternehmen selbst zertifizieren, indem sie erklärten, für angemessenen Schutz für die Daten europäischer Benutzer unter Einhaltung der EU-Datenschutzanforderungen – und der Wahrung der grundlegenden Menschenrechte wie dem Persönlichkeitsrecht – zu sorgen. Nach der historischen Entscheidung des EuGH handelt demnach jedes Unternehmen, das Daten auf Grundlage des Safe-Harbor-Abkommens verarbeitet, derzeit nicht konform mit europäischen Datenschutzvorgaben – was mehr als 4.000 europäische und US-amerikanische Unternehmen, die auf reibungslose grenzübergreifende Datentransfers angewiesen sind, in Bedrängnis bringt.   Anfang Februar hat nun die Europäische Union bekanntgegeben, dass sie sich derzeit mit den USA in Verhandlungen für den so genannten EU-US-Privacy-Shield befinde, der schließlich das Safe-Harbor-Abkommen ersetzen soll. Doch solange noch keine Neuregelung verabschiedet ist, herrscht Unsicherheit in Bezug auf die Verwalt...

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