Der Führungsstil von Steve Jobs

Er war ein genialer Vordenker ebenso wie ein launenhafter und tyrannischer Chef. Wie nachahmenswert das ist, untersucht Jon Katzenbach von Booz. [...]

Jon Katzenbach beschreibt Steve Jobs mit seinen positiven und negativen Eigenschaften.
 © pixabay
Jon Katzenbach beschreibt Steve Jobs mit seinen positiven und negativen Eigenschaften. © pixabay

Top-Manager können viel von Steve Jobs lernen, doch nicht alles ist nachahmenswert. So lautet die These von Jon Katzenbach, der sich in einem Beitrag für die Unternehmensberatung Booz mit dem ehemaligen Apple-CEO auseinandersetzt. Apple wurde zu Jobs' Lebzeiten meist als Nischenunternehmen betrachtet und dabei gehörig unterschätzt. "Tatsächlich ist Apple, während ich diesen Text schreibe, das wertvollste börsennotierte Unternehmen weltweit", schreibt Katzenbach.
Den Markterfolg eines Steve Jobs wünschen sich viele, doch ist er auch eine nacheifernswerte Führungspersönlichkeit? Katzenbach bezeichnet den Management-Stil von Steve Jobs als genauso dynamisch wie kontrovers und ist davon überzeugt, dass sein Erfolg größtenteils auf der Genialität des Innovators Steve Jobs beruht. Viele Informationen über den Manager Steve Jobs erfährt man durch die im Herbst 2011 erschienene Biografie von Walter Isaacson, für die der Autor mehr als 40 Interviews mit Steve Jobs geführt hat.
AUF PROJEKTE FIXIERT UND CHARISMATISCH
Jobs' Führungsstil soll komplex gewesen sein. Er war extrem auf seine Projekte fixiert und dabei so charismatisch, dass er zahlreiche Angestellte mitreißen konnte. Doch Jobs - schreibt Katzenbach - soll sich auch noch als Erwachsener unreif verhalten haben: ungeduldig, stur, üb...

Um diese Inhalte abzurufen, registrieren Sie sich bitte für den kostenlosen Business Account.


Mehr Artikel