DSGVO: Wie man bei Auskunftsbegehren Identität richtig feststellt

Ein heikler Punkt bei der Beauskunftung personenbezogener Daten ist die Feststellung der Identität des Betroffenen. So machen Sie es richtig. [...]

Identitätsfeststellung und Betroffenenrechte (c) CW
Identitätsfeststellung und Betroffenenrechte (c) CW

Personenbezogene Daten dürfen nur an die betroffene Person als “Eigentümerin” der Daten ausgehändigt werden, keinesfalls an Dritte.
Im Gegensatz zur Regelung im alten Datenschutzgesetz 2000 muss ein Antragssteller nicht mehr verpflichtend seine Identität nachweisen. Nach der DSGVO muss die betroffene Person ihre Identität nur dann nachweisen, wenn der Verantwortliche begründete Zweifel an ihrer Identität hat. Beispiele dafür sind die telefonische Anfrage oder Anfrage per Mail mittels Fantasiemailadresse. In diesem Fall kann der Verantwortliche zusätzliche Informationen anfordern, die zur Bestätigung der Identität der betroffenen Person erforderlich sind.

Art 12 DSGVO definiert Folgendes:
(1) „…. Falls von der betroffenen Person verlangt, kann die Information mündlich erteilt werden, sofern die Identität der betroffenen Person in anderer Form nachgewiesen wurde.“
(6) Hat der Verantwortliche begründete Zweifel an der Identität der natürlichen Person, die den Antrag gemäß den Artikeln 15 bis 21 stellt, so kann er unbeschadet des Artikels 11 zusätzliche Informationen anfordern, die zur Bestätigung der Identität der betroffenen Person erforderlich sind.
Wann steht die Identität eines Betroffenen fest?
Die folgende Abbildung zeigt grafisch die Möglichkeiten ein Auskunfts-Begehr...

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