DSGVO-Zertifikat: Was es ist und was es bringt

Ein DSGVO-Zertifikat bestätigt die erfolgreiche Umsetzung der DSGVO im Unternehmen bzw. einer Organisation. Wir zeigen Ihnen im Detail, wie ein Audit abläuft. [...]

Ein DSGVO-Zertifikat besteht natürlich nicht nur aus der Behauptung, dass die DSGVO umgesetzt wird, sondern dokumentiert in Form eines nachvollziehbaren Audits, dass

- die Organisation
- die Prozesse
- die TOMs (Technisch / Organisatorische Maßnahmen)
nicht nur eingeführt wurden, sondern auch gelebt werden.
Im Rahmen des vorgelagerten Audits werden auch die DSGVO relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen geprüft, wie DSGVO-spezifische Mitarbeiter-Vereinbarungen, Verträge mit Auftragsverarbeitern, Datenschutzerklärung auf der Webseite, Formulierung einer Einwilligungs-Erklärung u.v.m.

Wer darf ein DSGVO-Zertifikat ausstellen?
„Zertifikat“ ist kein gesetzlich geschützter Begriff, folgerichtig darf jeder ein Zertifikat ausstellen. Die in der DSGVO im Artikel 43 vorgesehenen Zertifizierungsstellen sind aktuell nicht eingerichtet.
Unabhängig davon, sind nur Ziviltechniker kraft ihrer gesetzlichen Verankerung als „Personen öffentlichen Glaubens“ befugt, Urkunden auszustellen, z.B. über die Tatsache, dass ein Unternehmen die DSGVO umgesetzt hat und die Prozesse datenschutzkonform gelebt werden. Ziviltechniker werden deshalb auch als „Technische Notare“ bezeichnet.
Ziel eines Datenschutz-Audits ist es, die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen im Bereich des Datenschutzes...

Um diese Inhalte abzurufen, registrieren Sie sich bitte für den kostenlosen Business Account.

Werbung


Mehr Artikel