Eigener Tunnel – oder zur Miete?

VPN-Verbindungen erfordern gemeinhin eine gewisse Infrastruktur an Gerätschaften. Möglicherweise ist eine gemietete Lösung kostengünstiger und vor allem schneller eingerichtet. [...]

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Klassischerweise benötigen verteilte Unternehmen eine Netzwerkstruktur, die einen Zugriff aus den verschiedenen Standorten ermöglicht (so genannte Site-to-Site-Verbindungen). Befinden sich beispielsweise Domänencontroller und Mail-Server nur in den größeren Niederlassungen, so greifen die Client-Rechner aus den kleineren Standorten über zentralisierte VPN-Verbindungen auf die großen Server zu.Faktisch alle großen Telekommunikationsanbieter bieten ihren Kunden hierfür Verbindungen in unterschiedlichen Ausbaustufen an, die bei einem kleinen ADSL-Anschluss beginnen. In dieser Variante richtet der Netzwerkverantwortliche Firewall/Router-Verbindungen ein, während die beteiligten VPN-Bereiche für den Anwender und dessen Computer komplett transparent sind.Im Gegensatz dazu müssen mobile Anwender aus unterschiedlichsten Netzwerken heraus auf das Zentralsystem zugreifen können. Hierfür stehen in den meisten Fällen VPN-Client-Programme für die eingesetzten Firewalls zur Verfügung. Handelt es sich hierbei lediglich um eine Handvoll Mitarbeiter, die nur sporadisch zugreifen, so braucht sich der Administrator nicht sehr viele Gedanken um die Leistungsfähigkeit der Firewall machen. Regelhafte und längerfristige Verbindungen zehren an der Leistung der Firewall, da die Verschlüsselung, insbesond...

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