End User Computing: Management agiert schizophren bei IT-Fragen

Die IT gilt oft als Bremsklotz. Freeform Dynamics sieht sie dagegen als kritische Instanz. Widersprüche im Unternehmen müssten weiter oben austariert werden. [...]

(c) Maik Blume - Fotolia.com

Es ist an der Zeit für ein Loblied, das man selten vernimmt: eine Eloge auf die Bremse. In den Ohren der CIOs müsste das wohltuend klingen, werden sie und ihre Abteilungen doch derzeit oft als solche beschrieben. Und mal ehrlich: Gas geben macht mehr Spaß; aber jeder Autofahrer wird sich an Momente erinnern, in denen er heilfroh war, doch noch kurz auf die Bremse getreten zu sein. Fahren ohne Bremse - das geht schlichtweg nicht. Grund genug, das Pedal links unten zu würdigen, wenn nicht gar zu bejubeln.
GÄNGIGE REFLEXE BRINGEN NICHTS
Trivialer und selbstverständlicher Blödsinn? Im Lichte neuer Studien von Freeform Dynamics im Auftrag von VMware über "End User Computing Management" nicht unbedingt. Denn es ist ja momentan so, dass die Metapher der Bremse zur Klage über die IT-Abteilungen in den Unternehmen benutzt wird: Die Mitarbeiter preschen visionär nach vorne, indem sie eigene Geräte zum Arbeiten nutzen wollen und die brandheißesten und - natürlich - produktivitätssteigenden Apps herunterladen möchten.
Die IT reagiert darauf wie die spaßbefreiten Betonköpfe, die seit dem Fall des Eisernen Vorhangs ansonsten ausgestorben scheinen: ewig gestrige Neinsager, die mit Verweis auf Sicherheit und Kontrolle alle innovativen Ideen abwürgen.
Der gängige Reflex auf derlei Anwürfe ist men...

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