Ende der E-Mail-Kommunikation gefordert

Sicherheitsexperte und Aktivist Jacob Appelbaum fordert ein Ende der E-Mail-Kommunikation. An guten Gründen dafür herrscht kein Mangel. [...]

E-Mails können heute praktisch von überlall vershcickt werden. Trotzdem könnte die Kommunikationsform schon bald abgelöst werden. (c) HTC
E-Mails können heute praktisch von überlall vershcickt werden. Trotzdem könnte die Kommunikationsform schon bald abgelöst werden.

Es gibt Revolutionäre, die wissen gar nicht, wie weit sie ihrer Zeit voraus sind. Einer davon war 2011 Thierry Breton: Der Vorstandschef des Beratungsriesen Atos verkündete auf der CeBIT, sein Unternehmen werde sich mittelfristig von E-Mails als Kommunikationskanal verabschieden: Zu viel Junk, zu viele Nebensächliches, zu viel von allem. Und als Folge dessen eine immense Zeitverschwendung. Atos hatte ausgerechnet, dass seine Führungskräfte sich 20 Stunden pro Woche mit ihrer elektronischen Post beschäftigen. Vierzig Prozent der Angestellten wateten täglich zwei bis drei Stunden hüfthoch durch ihre Postfächer, um jene zwei bis drei Schreiben herauszuwühlen, die (vielleicht) wichtig sind.
Damit soll Schluss sein. Das Programm "Zero E-Mail" will zumindest den internen elektronischen Postverkehr gänzlich abschaffen - irgendwann. Atos und sein Chef Thierry Breton ernteten von Beginn an - abgesehen von einigen kritischen Stimmen - viel Bewunderung für Mut und Entschlossenheit. Schließlich ging die E-Mail, jenes ach so praktische Default-Kommunikationstool, ungefähr dem halbem Planeten ähnlich auf den Wecker wie dem Atos-Chef. Und das, obwohl 2011 noch fast niemand über den gravierendsten Nachteil des elektronischen Postversands diskutierte.
Fast niemand - abgesehen vielleicht von den ...

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