Erste Hilfe für sechs typische Datenverlust-Szenarien

Ihre Daten sind in Gefahr, denn digitale Inhalte sterben milliardenfach. Schuld sind die Datenträger-Hardware, Medien, Schnittstellen oder fehlende Software-Interpreter – am häufigsten aber Benutzerfehler. [...]

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Verglichen mit Aufzeichnungen auf Papyrus, Pergament oder Papier sind moderne digitale Informationen extrem fehleranfällig und flüchtig. Anders als beim traditionellen Verschriftlichen und Drucken muss man bei der digitalen Aufzeichnung zu 100 Prozent davon ausgehen, dass die Daten nicht langfristig überleben, sofern ihr Überleben dem Zufall überlassen bleibt. Die Lesbarkeit elektronisch verarbeiteter Daten hängt von diversen technischen Komponenten ab: von der Integrität des Datenträgers (Medium), vom Funktionieren des Lesegeräts (Hardware), von der Anschlussmöglichkeit des Lesegerätes (Hardware-Schnittstelle), vom Software-Interpreter (Anwendungsprogramm) und von der System-Software (Betriebssystem). Letztlich kann allerdings nur aktive Pflege die Dateien bewahren. Lesen Sie hier einen Sensibilisierungsartikel, der die wichtigsten und nicht immer offensichtlichen Ursachen für digitales Datensterben anspricht.BENUTZERFEHLER UND SCHÄDLINGEUm digitale Daten in beliebiger Menge zu zerstören, genügt bekanntermaßen ein falscher Befehl oder ein versehentlicher Tastendruck bei einem unpassenden Dateiobjekt. Die Papierkorb-Rückversicherung aktueller Systeme hilft lediglich bei lokalen Datenträgern, ferner nur, wenn das Dateiobjekt in den Papierkorb passt, und darüber hinaus nur, wenn ma...

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