„Gefühlkonomie“: Wenn Emotion auf Business trifft

Immer öfter werden Bedienoberflächen so programmiert, dass sie den Gefühlszustand ihrer Nutzer einschätzen können. Aber nicht nur der emotionale Zustand oder die Stimmung des Nutzers werden erkannt. Auch wie das System mit dem Nutzer kommuniziert, kann stimuliert und beeinflusst werden. [...]

Künstliche Intelligenz ist auf dem Vormarsch. Warum das Erkennen von Emotionen alles verändern wird, lesen Sie hier. (c) Pixabay
Künstliche Intelligenz ist auf dem Vormarsch. Warum das Erkennen von Emotionen alles verändern wird, lesen Sie hier. (c) Pixabay

Ein im Jänner veröffentlichter Bericht von Gartner sagt voraus, dass in vier Jahren Ihre „Geräte mehr über Ihren emotionalen Zustand wissen, als Ihre eigene Familie“. Mittlerweile können Maschinen nicht nur Gefühle wie Glück, Überraschung, Wut, Traurigkeit, Angst und Ekel erkennen, sondern sind fähig 20 der, laut Psychologen in Menschen vorhandenen 27 unterschiedlichen Emotionen, wie Ehrfurcht, freudig überrascht und Hass zu unterscheiden.

Die University of Ohio entwickelte ein Programm, dass 21 Emotionen anhand von Gesichtsausdrücken auf Fotos erkennt. Das schockierende an der Sache? Die Forscher behaupten, das System erkenne die Emotionen besser als Menschen.

Es gibt gute Gründe wieso Unternehmen immer häufiger auf emotionale Betriebsoberflächen setzen.
Empathie steigert das Business
Die „Wirtschaft des Einfühlungsvermögens“ ist eine Bezeichnung für künstliche Intelligenz (AI), die Emotionen zu erkennen und stimulieren gelernt hat. Eine Errungenschaft, die den Kundenservice, virtuelle Assistenten, Roboter, Sicherheitsfaktoren, das Gesundheits- und Transportsystem nachhaltig beeinflussen und verändern wird.

93 % der Befragten einer Cogito Umfrage von Frost & Sullivan gaben an, dass eine Interaktion mit dem Kundendienst beeinflusst, wie das Unternehmen wahrgenommen...

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