Hilfe ich wurde gehackt – Erste Hilfe für Unternehmen

Die IT kommt mit der Hiobsbotschaft - am Server wurde eine "Web shell" gefunden. Das Script hatte vollen Zugriff auf den Webserver und war in der Lage, die Datenbank auszulesen. Datenschutz-Experte Rainer Knyrim zeigt was Unternehmen in solchen Fällen tun sollten und wie die gesetzliche Lage in Österreich aussieht. [...]

Gehackt - was tun? Ein Datenschutzexperte gibt Auskunft (c)
Gehackt - was tun? Ein Datenschutzexperte gibt Auskunft

Datendiebstahl ist ein brandheißes Eisen für Unternehmen. Nicht nur aufgrund des Image-Schadens, sondern auch aufgrund von Regress-Forderungen durch Kunden und möglichen Strafen durch den Gesetzgeber. Laut dem Österreichischen Datenschutzgesetz (DSG) können bis zu 10.000 Euro Strafe verhängt werden, wenn Kunden über einen möglichen Schaden nicht informiert werden. Die brandneue Datenschutz-Grundverordnung sieht ab 2018 sogar Strafen von bis zu 20 Mio. Euro oder 4 Prozent vom Umsatz vor.
Unternehmen sind verpflichtet, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Diese sind in § 14 DSG sehr allgemein geregelt und müssen dem Stand der Technik entsprechen, je nach Art und Umfang der verwendeten Daten. Wer also sensible Daten (zB Gesundheitsdaten) speichert, muss erhöhte Datensicherheitsmaßnahmen treffen. 
In den meisten Fällen treten Datenlecks durch unachtsame Mitarbeiter auf, welche sich Trojaner im Netzwerk-PC einfangen, oder wichtige Informationen versehentlich an falsche Personen senden. Auch billige Dienstleister bzw. Subdienstleister welche gravierende Fehler machen (ZB Standard-Passwörter in Applikationen nicht ändern, etc.) können rasch in den Supergau führen.
Was tun wenn es brennt?
1. Schadens-Feststellung
Der erste Schritt ist die genaue Feststellung des Schadens. Was genau ist pa...

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