Hochverfügbarkeit: Eine IT ohne Ausfälle

Für Anwender ist es der Normalfall: "Ihre IT" steht immer und ohne Unterbrechung zur Verfügung. Für die IT-Mannschaft bedeutet dieser Anspruch zunächst einmal viel Arbeit - hochverfügbare Systeme können da helfen. [...]

"Der Computer geht mal wieder nicht!" (c) alphaspirit - Fotolia.com
"Der Computer geht mal wieder nicht!"

Noch in den neunziger Jahren des letzten Jahrtausends war es durchaus nichts Ungewöhnliches für Anwender, wenn ihr Computer beziehungsweise der Dienst, den sie auf einem Computer für ihre Arbeit nutzten, einfach mal für eine Zeit nicht verfügbar war: "Der Computer geht mal wieder nicht!" lautete damals eine gängige Phrase. In den heutigen Zeiten von "Always On" und der allgewärtigen Vernetzung ist es fast undenkbar, dass ein Dienst oder gar ein kompletter Server nicht zur Verfügung stehen.So sind dann auch Systeme, die permanent und selbst im Falle eines Hard- oder Softwarefehlers ohne Unterbrechung zur Verfügung stehen, aus der Ecke der teuren Exotensysteme in den Bereich der normalen professionellen Server gewandert - sogenannte Hochverfügbarkeit ist überall anzutreffen.Doch nicht alle Hersteller nehmen es mit den Definitionen so genau. Häufig wird dann ein System einfach mal als "hochverfügbar" bezeichnet, eine USV macht den Server zum "absolut unterbrechungsfreien System" und auch Begriffe wie "Disaster Recovery" werden in diesem Zusammenhang immer wieder genannt. Dieser Artikel soll ein wenig Klarheit in das Begriffs-Wirrwarr bringen und einige Grundlagen der Hochverfügbarkeit von Server-Systemen erläutern.WAS BEDEUTET DER BEGRIFF HOCHVERFÜGBARKEIT?Wer sich im Web umschaut, ...

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