Intelligente Systeme als Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt

Über eines sind sich nahezu alle Experten einig: Mit Trends wie dem Internet of Things, Cognitive Computing oder zukunftsweisender Robotik hat die vierte industrielle Revolution begonnen. Damit endet aber auch schon die Übereinstimmung. [...]

(c) Sebastian Kaulitzki - Fotolia.com

Was bedeutet es, wenn intelligente und selbstlernende Systeme in die Arbeitsprozesse integriert werden? Naht das Ende der Arbeitswelt, so wie wir sie kennen? Und was heißt das für unsere Gesellschaft? Darüber wird zunehmend diskutiert.
Während die einen die intelligenten Systeme als Arbeitsplatzvernichter geißeln, winken die anderen genervt ab. Schon immer hätten technische Entwicklungen neue Geschäfts- und Produktionsweisen befördert. Dabei seien zwar angestammte Arbeitsplätze verloren gegangen, dafür aber neue Beschäftigungsfelder entstanden.
ABGEHÄNGT VOM COMPUTERDer Kampf Mensch gegen Maschine hat die Phantasie schon zu Zeiten Charlie Chaplins angeregt. Der Showdown zwischen Homo sapiens und seinem digitalen Geschöpf ist im vollen Gange. 1996 gewann IBMs Superrechner "Deep Blue" zum ersten Mal eine Partie gegen den amtierenden Schachweltmeister Garry Kasparow. Diskussionen über die angebliche Macht der Computersysteme waren die Folge.
Im Februar 2011 hatte wieder ein IBM-Rechner, dieses Mal "Watson", die prominentesten Gewinner der amerikanischen Quiz-Sendung "Jeopardy" besiegt. Hier war schon nicht mehr so leicht zu erklären, warum ein Rechner das Prinzip der Sendung - auf natürlichsprachliche Antworten galt es die passenden Fragen zu finden - besser beherrschte als der me...

Um diese Inhalte abzurufen, registrieren Sie sich bitte für den kostenlosen Business Account.

Werbung

Mehr Artikel

Schlechte Arbeitsbedingungen schaden Freelancern. (c) pixabay
News

Gig-Economy gefährdet das Wohlbefinden

Die digitale Gig-Economy, in der Freelancer über Vermittlungsplattformen Aufträge finden, boomt weltweit. Doch oft sehr schlechte Arbeitsbedingungen gefährdeten auf Dauer das Wohlbefinden der Auftragsarbeiter, warnt eine aktuelle Studie der Universität Oxford. […]