Internet of Things: Regulation als Rettungsanker?

Das Internet kann einen Atomkrieg überstehen - ist aber scheinbar machtlos gegen allerlei smarte Gerätschaften. Deshalb könnte ein staatlicher Eingriff das letzte Mittel für mehr Security im IoT sein. [...]

Internet of Things - Regulation als Rettungsanker? (c) pixabay
Internet of Things - Regulation als Rettungsanker?

Das Internet wurde einst als Schutzmaßnahme gegen einen nuklearen Angriff geschaffen. Das glauben heute noch viele Menschen - insbesondere in den USA. Diese Aussage ist spätestens seit "A Brief History of the Internet" der Internet Society und dort in der Fußnote 5 widerlegt. Danach kam das falsche Gerücht auf, weil eine Studie des Research-Instituts Rand Corp. sich mit sicheren Kommunikations- und Telefonverbindungen während eines Atomkriegs beschäftigte. Mit dem Arpanet hatte die RAND-Studie nichts zu tun.
Prinzipiell richtig ist allerdings, dass sich die Väter des weltweiten Netzes wohl nicht gedacht hätten, von Babyphones, schlauen Toastern und Smart TVs könnte einmal eine größere Gefahr ausgehen, als vom nukleargeschwängerten Säbelgerassel auf der großen Politbühne. Die Absicherung gegen Hacker-Attacken via IoT-Devices - wie sie Ende Oktober 2016 stattfand und das World Wide Web an den Rande des Zusammenbruchs brachte - sollte oberste Priorität haben. Um das zu gewährleisten, wäre ein staatlicher Eingriff sicher nicht die schlechteste Alternative.
Video: IoT Security
NACH DEM KALTEN KRIEG KOMMT DAS INTERNET OF THINGS
Zunächst jedoch ein Ausflug in die Geschichte des Internets: Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges - Anfang der 1960er Jahre - entwarf Paul Baran von der RAND C...

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