Jahresgespräche sind out

Viele IT-Unternehmen verabschieden sich von einer mehr oder weniger lieb gewonnenen Gewohnheit – dem Jahresgespräch. An dessen Stelle treten regelmäßige Motivations- und Coaching-Gespräche, wie zwei Beispiele zeigen. [...]

Jahresgespräche sind out (c) pixabay
Jahresgespräche sind out

Jeder Mitarbeiter kennt sie, wenige mögen sie - Jahresgespräche mit dem Chef, in denen Mitarbeiter das vergangene Jahr Revue passieren lassen, mit ihrem Vorgesetzten neue Ziele festlegen und auch über Boni und Gehalt sprechen. Manche Unternehmen perfektionierten den Prozess mit ausgetüftelten Fragebögen, Noten, Ranking, 360-Grad-Feedback. Doch oft murren Mitarbeiter über dieses Prozedere, bei dem ihre Vorgesetzten krampfhaft versuchen, Engagement in Skalen zu pressen, sogenannte Top-Performer auszuzeichnen und - wie es vor allem in amerikanischen Konzernen lange üblich war - die sogenannten Minder-Performer zu feuern. Dass dieses darwinistische System motivierte Beschäftigte frustriert, merken immer mehr Firmen. Einige beginnen, sich von diesen Gewohnheiten zu verabschieden, und suchen neue Wege, ihren Mitarbeitern als Coach und weniger als strenger Richter gegenüberzutreten.
Immer mehr Firmen merken, dass das Jahresgespräch motivierte Beschäftigte frustriert
Einige versuchen daher, ihren Mitarbeitern als Coach und weniger als strenger Richter gegenüberzutreten
Gegen Jahresgespräche spricht unter anderem, dass sich am Jahresanfang vereinbarte Ziele oft sehr schnell verändern
"Ich war am Anfang nicht so begeistert davon, den gut etablierten Prozess der Jahresgespräche abzuschaf...

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