Konzentrationsverlust: E-Mails checken macht dumm

Wer ankommende Nachrichten immer sofort liest, arbeitet ineffizient und ist unkonzentriert. Doch mit einigen Tricks kann man der Konzentrationsachterbahn entkommen. [...]

(c) Cortado - Fotolia.com

Ein dumpfes Pling, ein aufpoppendes Fenster mit E-Mail-Benachrichtigung - und schon ist die Konzentration vorbei. Egal wie tief man in die Präsentation vertieft war, die wichtig ist und bald fertig sein muss, die akustischen und optischen Signale der eintreffenden E-Mails lassen sich kaum ignorierien. Das fällt besonders schwer, wenn man eine wichtige E-Mail erwartet wie das Go vom Chef oder eine Terminbestätigung. Also öffnet man die ankommenden Nachrichten doch. Leider war es nur wieder der abonnierte Newsletter, den man ohnehin schon lange abbestellen will. Auf welcher Seite der Präsentation war man gleich noch mal?
Autor, Sozialpsychologe und Unternehmensgründer Ron Friedman vergleicht das ständige Mailchecken damit, dass man immer sofort zum Supermarkt fährt, wenn einem auch nur ein einziger Küchenartikel ausgeht, anstatt nur ein einziges Mal zu fahren und gleich mehrere Dinge einzukaufen. "Uns ist allen klar, wie ineffizient ein solches Prozedere ist", schreibt er. Und trotzdem lesen wir sehr oft die gerade angekommene E-Mail. Weil wir irgendwie nicht anders können.
DIE NEUGIER IST STÄRKER
Wem dieses Szenario bekannt vorkommt, der kann insofern beruhigt sein: Es geht den meisten so. Wir sind schlicht neugierig, wollen einfach wissen, was in der E-Mail oder Chatnachricht ste...

Um diese Inhalte abzurufen, registrieren Sie sich bitte für den kostenlosen Business Account.


Mehr Artikel

News

Treueprogramme von Einzelhändlern vermehrt im Visier von Kriminellen

Treueprogramme stehen bei Cyberkriminellen hoch im Kurs: Kunden-Identitäten können darüber leicht gestohlen und gehandelt werden. Besonders betroffen sind der Einzelhandel, das Hotel- und Gaststättengewerbe und die Reisebranche. Sie wurden in den vergangenen zwei Jahren mit über 63 Milliarden Credential-Stuffing-Attacken und vier Milliarden Angriffen auf Webanwendungen konfrontiert. […]