Meizu MX4 Ubuntu Edition im Praxistest: Spielzeug für Linux-Frickler

Mit dem Meizu MX4 bekommt Ubuntu Touch/Phone nun endlich die Hardware, die es verdient hat: Das mit Octacore-Chipsatz und anderen Highend-Features ausgestatte Smartphone zeigt aber auch auf, dass das Linux-Betriebssystem noch lange nicht marktreif ist. [...]

Das Meizu MX4 Ubuntu Edition setzt das noch junge Mobile-Betriebssystem angemessen in Szene. (c) Meizu
Das Meizu MX4 Ubuntu Edition setzt das noch junge Mobile-Betriebssystem angemessen in Szene.

Ubuntu-Hersteller Canonical bemüht sich schon seit geraumer Zeit, mit seinem Linux-Betriebssystem auch den Smartphone-Markt zu beglücken. Nachdem 2013 eine großangelegte Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo, bei der 32 Millionen Dollar eingesammelt werden sollten, kläglich scheiterte, ging der Plan zwei Jahre später gleich mehrmals auf. Einigermaßen zumindest. So stehen mit dem BQ Aquaris E4.5, dessen großen Bruder E5 HD und dem Meizu MX4 Entwicklern und Linux-Anhängern aktuell sogar gleich drei Smartphones mit dem mobilen Linux-Derivat zur Verfügung.Den von Canonical angepeilten Desktop-Modus, eine Art Heiliger Gral für die Ubunut-Anhänger, kann man derzeit allerdings selbst bei dem stärksten der drei Modelle, dem hier stellvertretend getesteten Meizu MX4, nicht ausprobieren: Der verbaute Octacore-Prozessor von Mediatek (MT6595) und 2GB RAM reichen nicht aus, damit das Smartphone nach Anschluss von Monitor, Tastatur und Maus als PC-Ersatz arbeiten kann.Von diesem Manko abgesehen, bietet das Meizu-Flaggschiff hardwaretechnisch die besten Grundlagen, um Ubuntu Phone gut in Szene zu setzen: Das optisch stark an die ersten Entwürfe (!) für das iPhone 6 erinnernde Smartphone verfügt über einen 5,36-Zoll-IPS-Display mit 1920 x 1152 Pixeln Auflösung (417 dpi), der in einem...

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