Microsoft will Oracle Datenbankkunden abjagen

Microsoft hat seinen neuen SQL Server 2016 gestartet. Der Hersteller wirbt mit verbesserten Analytics-Funktionen, integrierter In-Memory-Technik sowie mehr Möglichkeiten, andere Datenquellen anzubinden. Als Werbe-Coup hat Microsoft wechselwilligen Oracle-Anwendern bis Ende Juni 2016 die SQL-Lizenzen kostenlos abgegeben. [...]

(c) CC0 Public Domain - pixabay.com

Der SQL Server 2016 ist aus den Startlöchern und bietet vor allem im Bereich Business Intelligence und Analyse-Funktionen wichtige Neuerungen. Mit dem neuen Datenbank-Release verbessert Microsoft auch Technologien, die bereits in SQL Server 2014 integriert waren, zum Beispiel In-Memory-Technologien. Bei dieser Technik werden häufig verwendete Tabellen direkt im Arbeitsspeicher abgelegt, und sind auf diesem Weg schneller verfügbar. Außerdem hat Microsoft nach eigenen Angaben die Sicherheit und die Anbindung an die Cloud seines neuen RDBMS (Relational Database Management System) verbessert.
Seit dem ersten Juni 2016 ist der neue SQL Server von Microsoft offiziell verfügbar. Das System wird in den kostenpflichtigen Editionen "Enterprise" und "Standard" sowie den frei verfügbaren Varianten "Developer" und "Express" ausgeliefert. Die bereits angekündigte Linux-Version des SQL Server 2016 soll Microsoft zufolge Mitte kommenden Jahres herauskommen.
Speziell zum Markteintritt hat Microsoft ein spezielles Angebot für Anwender geschnürt, die konkurrierende Datenbanksysteme einsetzen. Microsoft bietet Kunden, die von Oracle-Datenbanken zu SQL Server 2016 migrieren wollen, bis Ende Juni 2016 die notwendigen SQL Server-Lizenzen kostenlos dazu. Einzige Bedingung: Sie müssten eine Software Assu...

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