Mitarbeiter sollten Umgang mit Cloud-Anwendungen nicht auf die leichte Schulter nehmen

Bis 2017, so prognostiziert Gartner, werden in 75 Prozent der Organisationen SaaS-Anwendungen ohne Genehmigung und Kontrolle durch das Unternehmen genutzt werden. [...]

(c) alphaspirit - Fotolia.com

Aus Mitarbeitersicht durchaus verständlich, kann man sich die praktischen Softwarehelferlein doch einfach und schnell im Web besorgen, ohne den zumeist als komplizierter angesehenen Weg über die IT gehen zu müssen. Mitarbeiter, die eigenständig und an der IT vorbei Softwareprodukte aus der Cloud beziehen, gehen aber eine Reihe von Risiken ein. Die wichtigsten sind:
Der Initial-Käufer der Software ist auch deren Verwalter
Angenommen, ein Abteilungsleiter bezieht eine Cloud-Software, die er mit seinem Team nutzen will. Da er derjenige ist, der das Tool verwaltet, muss er auch für jeden Anwender ein Konto anlegen und natürlich den Account löschen, wenn ein Mitarbeiter zum Beispiel das Unternehmen verlässt. Sitzen die Anwender der Software in mehreren Abteilungen, ist das Ausscheiden eines Nutzers oft gar nicht bekannt. Dieser Nutzer, zum Beispiel ein Vertriebsmitarbeiter, wechselt dann mit vollem Zugriff auf die Software und die darin hinterlegten Daten vielleicht zu einem Konkurrenzunternehmen.
Die IT kann keinen Support leisten
Da der Softwarekauf an der IT vorbei vorgenommen wurde, ist dem Service Desk das Produkt gar nicht bekannt und er kann dementsprechend auch keine Hilfe anbieten. Klassisches Beispiel: Ein Mitarbeiter hat sein Passwort vergessen und kann sich nicht mehr einl...

Um diese Inhalte abzurufen, registrieren Sie sich bitte für den kostenlosen Business Account.

Werbung

Mehr Artikel