Mosh: Die mobile Shell mit Verbindungsschutz

Auf Verbindungsabbrüche reagiert SSH empfindlich. Die mobile Shell (Mosh) ist eine Ergänzung für SSH, die auch bei instabilen Netzwerkverbindungen den Kontakt zwischen Client und Server aufrechterhält. [...]

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Die Secure Shell (SSH) ist auf Unix-ähnlichen Systemen wie Linux der verbreitete Standard zur verschlüsselten Anmeldung und Datenübertragung auf der Kommandozeile. SSH-Verbindungen haben aber einen Nachteil bei Clients mit langsamen oder instabilen Internetverbindungen: Verbindungsabbrüche.Denn das SSH-Protokoll arbeitet ausschließlich mit TCP (Transmission Control Protocol), das an den beiden Enden der SSH-Verbindung einen Socket (Protokoll-Schnittstelle) zur Datenübertragung öffnet.Bleiben die TCP-Pakete eine Weile aus, dann bricht diese Verbindung zusammen. Diese Wartezeit beträgt bei TCP üblicherweise 20 Sekunden. Danach quittiert der SSH-Client die Verbindung mit seiner berüchtigten Meldung „Broken pipe“, und es ist eine erneute Anmeldung am SSH-Server nötig. Das macht die Verwendung von SSH auf Notebooks und Smartphones mit schwachem WLAN/3G/LTE unterwegs zu einem zähen Missvergnügen. Besser wird das mit Mosh („Mobile Shell“): Diese junge Ergänzung für SSH wurde vor zwei Jahren am Massachusetts Institute of Technology entwickelt.MOSH MACHT MOBILAn schlechter Konnektivität kann die Mosh nichts ändern, wohl aber besser damit arbeiten. Mosh nutzt dazu einige Tricks, um die Einschränkungen von SSH bei lausigen Verbindungen zu beseitigen, und ist um einen Bruch mit Konventionen ...

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