Neue Kennzahlen liefern Erkenntnisse zur Online-Shop-Optimierung

Klassische Web-Analyse gehört für jeden Onlineshop-Betreiber zum Standard. Mit der entsprechenden Software erfassen Händler Kennzahlen wie die Anzahl ihrer Besucher insgesamt sowie auf einzelnen Seiten, Verweildauern, Abbruchquoten und Konversionsraten. Für eine umfassende, detaillierte Analyse – die schließlich die Basis einer nutzerzentrischen Optimierung ist – reichen diese Kennzahlen jedoch nicht aus. Mouse Tracking – die Aufzeichnung von Mausbewegungen auf einzelnen Webseiten – lässt sich sich ergänzend zur herkömmlichen Web-Analyse einsetzen. [...]

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So weiß ein Shop-Betreiber zwar aufgrund der Web-Analyse, wie viele Besucher auf einer bestimmten Seite waren und wie lange sie sich dort aufgehalten haben. Er weiß jedoch nicht, welche Abschnitte der Seite für wie viele Besucher dabei überhaupt im sichtbaren Bereich waren. Unklar bleibt auch, wie viele Besucher in zunächst nicht sichtbare Bereiche gescrollt und wie lange sie sich dort aufgehalten haben.

Im E-Commerce zählt der Bestellprozess zu den neuralgischen Punkten einer Webpräsenz. Da hier Besucher verstärkt die Seite verlassen, steht dieser Bereich bei Shop-Betreibern besonders stark im Fokus der Aufmerksamkeit. Hier erkennen Online-Händler mit ihrer Web-Analyse-Software, auf welchen Seiten die Abbruchrate besonders hoch ist - in der Regel sind das Seiten, auf denen Formulareingaben gefordert werden. Allerding fehlen auch an dieser Stelle weitere Kennzahlen, die Aufschluss darüber geben, welche konkreten Optimierungen nötig sind, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern und letztendlich höhere Konversionsraten zu erzielen. Dafür müsste ein Shop-Betreiber beispielsweise wissen, wie viele Besucher überhaupt mit einem Formular interagiert haben und in welchen einzelnen Feldern besonders viele Abbrüche erfolgen.

Die Erhebung dieser neuen und wichtigen Kennzahlen ermöglicht...

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