Open-Source-Tools machen Anwendungen cloud-ready

Die Non-Profit-Organisation Cloud Native Computing Foundation (CNCF) setzt auf Open-Source-Software wie Docker und Kubernetes, um Anwendungen fit für einen Einsatz in der Cloud zu machen. Zu den Mitgliedern gehören auch große IT-Player wie Google, Fujitsu und Dell EMC. [...]

Microservices und Container-Techniken spielen eine wichtige Rolle um Anwendungen cloud-ready zu machen. (c) Pixabay
Microservices und Container-Techniken spielen eine wichtige Rolle um Anwendungen cloud-ready zu machen.

Erst vor gut einem Jahr wurde die Cloud Native Computing Foundation (CNCF) als Teil der Linux-Foundation gegründet. Die Initiatoren haben sich die Entwicklung von Open-Source-Werkzeugen für "cloud-ready" Applikationen auf die Fahne geschrieben. Microservices-Architekturen und Container-Techniken wie Docker spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie sollen Unternehmen helfen, Cloud-Anwendungen schneller und einfacher zu entwickeln und auszurollen.
Auf ihrer Anwenderkonferenz CloudNativeCon in Berlin stellte die CNCF dazu neue Open-Source-Projekte und die Unterstützung durch weitere kommerzielle Anbieter vor. Das jüngste Mitglied ist Dell EMC, im Verwaltungsrat der Organisation sitzen unter anderem Vertreter von Cisco, CoreOS, Docker, Fujitsu, und Google. Insgesamt stehen mehr als 80 Organisationen auf der Mitgliederliste, darunter auch der Linux-Distributor Suse und kleinere Spezialanbieter wie Solinea, HarmonyCloud, QAware und TenxCloud.
CONTAINER-MARKT SOLL JÄHRLICH UM 40 PROZENT WACHSEN
Die CNCF-Protagonisten setzen auf die wachsende Bedeutung von Container-Techniken und die damit verbundenen Marktchancen. Das New Yorker Marktforschungs- und Beratungshaus 451 Research schätzt die 2016 erzielten Umsätze im Markt für Application Container auf 762 Millionen Dollar. Bis 2020 werde das ...

Um diese Inhalte abzurufen, registrieren Sie sich bitte für den kostenlosen Business Account.


Mehr Artikel