Programmieren ohne Programmierkenntnisse – geht das?

Sei es eine pfiffige Idee für eine App oder ein cleverer Automatisationsschritt im Unternehmen: auf die Software kommt es an. Doch um diese zu entwickeln, braucht es nicht immer ein abgeschlossenes TU-Studium. Das Zauberwort heißt Low-Code-Programmierung. [...]

Programmieren nach dem Lego-Prinzip: Mit Low-Code-Lösungen können vorgefertigte Programmmodule zusammengestellt werden.
Programmieren nach dem Lego-Prinzip: Mit Low-Code-Lösungen können vorgefertigte Programmmodule zusammengestellt werden. (c) Studio Grand Quest / Fotolia

Eines ist klar, es gibt einen Bedarf, an Möglichkeiten und Werkzeugen, mit denen man schnell und unkompliziert Programme und Apps erstellen kann – sonst würden Sie diesen Artikel nicht lesen. Tatsächlich geht die Entwicklung der Programmiersprachen in Richtung Einfachheit. Zunächst gab es die Maschinensprache, auch als erste Generation der Programmiersprachen bezeichnet und sehr mühsam, dann kam die Assemblersprache (2. Generation, auch mühsam), danach die prozedurale Programmierung (3. Generation). Zur prozeduralen Programmierung werden Programmiersprachen wie Fortran, Cobol, C oder Swift gezählt, also jene Werkzeuge, die man gemeinhin meint, wenn man von Programmierung spricht. Aber es gibt auch bereits eine vierte Generation der Programmierumgebungen, die sogenannte deklarative Programmierung. Diese ist gemeint, wenn von Low-Code-Programmierung die Rede ist. In der nicht allzu fernen Zukunft werden wohl  mit Künstlicher Intelligenz ausgestattete Computer Programme selbstständig entwickeln. 
Von RAD zu Low-Code
Die gute Nachricht: Seit dem Aufkommen Begriffs »Rapid Application Development« in den 1980er Jahren hat sich viel getan und es gibt mittlerweile relativ viele solcher Programmentwicklungsumgebungen. Anbieter von Low-Code-Lösungen sind beispielsweise die US-Unternehmen...

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