Raid-System: Festplatten für mehr Tempo verbinden

Einen schnellen und sicheren Festplattenverbund gibt es so günstig wie nie: Ein Gigabyte Plattenplatz kostet keine drei Cent – und einen Raid-Controller haben die meisten Hauptplatinen schon an Bord. [...]

(c) pixabay

Viele Hauptplatinen besitzen heutzutage einen integrierten Raid-Controller. Raid steht für „Redundant Array of Independent Disks“ und bezeichnet einen Verbund aus mehreren Festplatten, die zusammenarbeiten. Hat Ihr Mainboard keinen Onboard-Controller, können Sie ihn sehr kostengünstig nachrüsten. Eine PCI-Express-Karte zum Anschluss von bis zu vier SATA-Laufwerken bekommen Sie schon für rund 20 Euro. Die Festplatten selber sind preiswert wie nie. In der 2,5-Zoll-Klasse gibt‘s das Gigabyte schon ab 4 Cent und im 3,5-Zoll-Bereich bereits zu Tiefstpreisen ab 2,5 Cent. Wollen Sie Solid State Drives im Raid betreiben, lesen Sie zuerst den Absatz „SSDs im Raid: Nur als Komplettlösung sinnvoll“ am Ende des Artikels.SO ARBEITEN DIE WICHTIGSTEN RAID-MODIIn der Regel unterstützen die Onboard-Controller die gängigsten Raid-Modi, die entweder mehr Tempo (Raid 0), mehr Datensicherheit (Raid 1) oder eine Kombination aus beiden Eigenschaften (Raid 5 oder Raid 10) erlauben. Für die ersten beiden Modi benötigen Sie mindestens zwei baugleiche Festplatten, Raid 5 setzt drei und Raid 10 mindestens vier Laufwerke voraus.Im Folgenden stellen wir diese vier Modi vor (siehe die Abbildungen unten) und erklären Vor-und Nachteile.Raid 0 beschleunigt den Datentransfer, da der Raid-Controller hier zwei oder ...

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