Safety und Security: Sicherheit bei vernetzten Industrieanlagen

Da Industrieanlagen und kritische Infrastrukturen etwa für die Strom- und Wasserversorgung hochverfügbar sein müssen, waren Systeme für deren Überwachung und Steuerung bisher meist isoliert. Doch mit der zunehmenden Vernetzung (IoT, Industrie 4.0) werden diese Systeme anfälliger für Manipulationen und Hackerangriffe. Dieser Artikel beschreibt die Herausforderungen und Lösungsansätze beim Schutz von Industrieanlagen. [...]

(c) industrieblick - Fotolia.com

Stillstand bei der Produktion von Autos, manipulierte Mixturen für Medikamente in der Pharmaindustrie oder flächendeckende Stromausfälle - die denkbaren Szenarien für Hackerangriffe auf Industrieanlagen oder kritische Infrastrukturen sind vielfältig. Seit der Wurm Stuxnet im Jahr 2010 eine iranische Urananreicherungsanlage und 2013 ein russisches Atomkraftwerk manipuliert hat, ist die Gefahr für Industrieanlagen, Strom- und Wasserversorgungssysteme etc. gestiegen. Ende 2014 berichtete beispielsweise das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), dass ein deutsches Stahlwerk gehackt wurde; da die Steuerelemente ausfielen, ließ sich ein Stahlofen nicht mehr herunterfahren.Laut Kaspersky Lab gab es 2014 etwa 13.000 Vorfälle im Monat, bei denen Computer mit automatischen Prozesskontrollsystemen von Firmen wie General Electric, Siemens, Rockwell oder Emerson mit Malware infiziert werden sollten. ICS (Industrial Control Systems) oder SCADA-Systeme (Supervisory Control and Data Akquisition) bilden den Kern von Industrieanlagen und kritischen Infrastrukturen. Sie überwachen, steuern und optimieren Maschinen, Motoren oder Pumpen. Die sensiblen und kritischen Daten dieser Systeme müssen hochverfügbar sein und sicher übertragen werden.GEFAHR STEIGT DURCH VERNETZUNGDoch mit d...

Um diese Inhalte abzurufen, registrieren Sie sich bitte für den kostenlosen Business Account.


Mehr Artikel