Software Defined Networks: Das Netz wird programmierbar

Weg von proprietärer Hardware, hin zu einer frei konfigurierbaren Infrastruktur, die sich einfach verwalten lässt: Das SDN-Konzept klingt vielversprechend, doch für die Anwendung in Unternehmensnetzen taugt es noch nicht. [...]

Software Defined Networks: Das Netz wird programmierbar (c) Stefan Rajewski - Fotolia
Software Defined Networks: Das Netz wird programmierbar

IT-Verantwortliche kommen nicht zur Ruhe. Unter anderem deshalb, weil sie sich derzeit mit einer ganzen Reihe von Hype-Begriffen auseinandersetzen müssen: von Cloud Computing über den Einsatz privater, mobiler Endgeräte im Unternehmen (Bring your own Device) bis hin zu Data Center Fabrics. Und 2013 erwartet sie ein weiteres heißes Thema: Software Defined Networking (SDN). Entsprechend euphorisch geben sich einige Marktforschungsinstitute. IDC geht beispielsweise davon aus, dass der weltweite Umsatz mit SDN-Produkten 2013 bei 200 Millionen Dollar liegen wird. Bis 2016 soll er auf mehr als zwei Milliarden Dollar steigen.
Skeptischer zeigt sich dagegen Andre Kindness, Principal Analyst bei Forrester Research: "SDN-Lösungen und entsprechende Produkte benötigen noch etwa fünf Jahre, bis sie für den Einsatz in Enterprise Networks reif sind." Er moniert unter anderem, dass es bei SDN aufwendig sei, Netzwerkkomponenten miteinander zu koppeln, vorhandene Management-Systeme zu integrieren, die Verwaltung von Hypervisors einzubinden und das Ganze auf Netzwerk-Services abzustimmen, die auf den Ebenen 4 bis 7 des ISO/OSI-Modells angesiedelt sind.
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