Starker Anstieg von Geschenkgutschein-Betrug mit CEO-Identitätsdiebstahl

Zur Vorweihnachtszeit verzeichnet das Sicherheitsteam von Barracuda Networks aktuell einen starken Anstieg von Geschenkgutschein-Betrug durch Social Engineering-Angriffe. Ein Kommentar von Klaus Gheri, Vice President & General Manager Network Security bei Barracuda Networks. [...]

Klaus Gheri, Vice President & General Manager Network Security bei Barracuda Networks
Klaus Gheri, Vice President & General Manager Network Security bei Barracuda Networks (c) Barracuda Networks

Bei den Social-Engineering-Angriffen zur Vorweihnachtszeit stehlen Cyberkriminelle gezielt die Identität von CEOs oder Führungskräften und weisen Angestellte an, digitale Geschenkgutscheine für die Belegschaft zu kaufen und ihnen zuzuschicken, oder erschleichen Kreditkarteninformationen. Bei Mitarbeitergutscheinen zwischen 50 und 100 Euro führt dies in großen Unternehmen schnell zu Betrugsschäden von mehreren zehntausend Euro.

Social-Engineering-Angriffe dieser Form kommen ohne bösartigen Link oder Anhang aus und sind deshalb für traditionelle E-Mail-Filter besonders schwer zu erkennen. Stattdessen verlassen sich Cyberkriminelle allein auf Social Engineering und Identitätsdiebstahl, um ihre Zielpersonen zu täuschen. Durch die vermeintliche Anweisung des Vorgesetzten stehen Mitarbeiter häufig unter Druck, der Anweisung besonders schnell und ohne Rückfragen nachzukommen. Im Folgenden einige Beispiele der spezifischen Angriffstaktiken sowie Tipps, wie Unternehmen sich gegen diese Form von Attacken schützen können.
Taktik 1: CEO-Identitätsdiebstahl
In diesem ersten anonymisierten Beispiel gibt sich der Angreifer als CEO des Unternehmens aus und fragt gezielt nach einigen Google-Play-Geschenkkarten. Es ist möglich, dass das Unternehmen bereits den Kauf solcher Geschenkgutscheine ...

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