Steuerfreie Vorteile für Mitarbeiter: Die wichtigsten Alternativen zur Gehaltserhöhung

Sachzuwendungen auf Prepaid-Kreditkarten, Smartphones, Kita und Gesundheitszuschüsse: Unternehmen können Mitarbeiter vielfältig belohnen, ohne das Gehalt zu erhöhen. Das ist für beide vorteilhaft. [...]

(c) Andreas Haertle - Fotolia.com

"Gehaltserhöhung" klingt nicht nur nach mehr Geld auf dem Konto, sondern auch nach Anerkennung der Leistung. Dabei ist mehr Bruttolohn nicht immer das Beste, was Mitarbeiter und Unternehmen passieren kann. Die kalte Progression, die Steigerung der Abgabenlast, macht dem Arbeitnehmer zu schaffen: Sie sorgt dafür, dass auf das Gehalt mehr Abgaben fällig sind - und unter Umständen hat ein Arbeitnehmer nach einer Gehaltserhöhung hinterher sogar weniger in der Tasche als vorher.
DIENSTWAGEN UND SMARTPHONE
Abgesehen von der gestiegenen Abgabenlast rechnet sich eine Gehaltserhöhung bei kleineren Beträgen nicht sonderlich: "Wenn ein Unternehmen einem Mitarbeiter eine 100-Euro-Gehaltserhöhung bietet, dann muss der Arbeitgeber 120 Euro zahlen und beim Arbeitnehmer kommen nur 50 Euro an", rechnet Dennis Meurer von Investwerk vor, das Unternehmen in Sachen Vergütungssystemen berät. 70 Euro gehen an den Staat.
Es gibt Alternativen zur Gehaltserhöhung, die sich für beide Seiten rechnen. Auf Ersatz- oder Nebenleistungen fallen häufig keine oder nur geringe Steuern an. Zudem binden diese den Mitarbeiter fester an das Unternehmen. "Es gibt etwa 15 verschiedene Bausteine, die man nutzen kann, um das Vergütungssystem zu optimieren", sagt Meurer. Wer sie kombiniert, bekommt ein Bündel mit einer orde...

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