Strategien der Konkurrenten: Die Angreifer von Amazon

Amazons Cloud-Geschäft ist unter Druck: Telekom-Riesen, Serviceprovider kleine Anbieter punkten mit mehr Flexibilität, Service sowie Beratung und Nischen-Angeboten. [...]

Cloud-Geschäft: Ein umkämpfter Markt (c) Alexander Wurditsch - Fotolia.com
Cloud-Geschäft: Ein umkämpfter Markt

Das Wortspiel war wohl unvermeidlich: "Dunkle Wolken über Amazons Geschäften", so überschrieb das Wall Street Journal Ende Juli eine Geschichte über die Umwälzungen auf dem US-Markt für Cloud-Computing. Kernthese: Amazons Webservices geraten durch den Wettbewerb massiv unter Druck.
Zu nennen sind hier erstens die Konkurrenten "mit den tiefen Taschen" wie Verizon, Cisco, VMware oder IBM. Zweitens etablieren sich in den USA immer mehr kleinere Anbieter, die mit individuellen Cloud-Angeboten die unterschiedlichsten Nischen bedienen. Zu ihnen gehören Digital Ocean, Joynet oder Contegix LLC.
Egel, ob groß oder klein: Wer Amazon Kunden abjagen will, versucht das aktuell weniger mit Hilfe von großen, billigen Leitungskapazitäten, und mehr durch ausdifferenzierte Angebote mit hohem Serviceanteil. IBM zum Beispiel wirbt mit "Cloud-Beratung durch Experten" mit Private und Hybrid Clouds, wahlweise zu Betreiben als Self Service oder komplett gemanaged.
AMAZON NICHT FLEXIBEL GENUG
Das Wall Street Journal zitiert in diesem Zusammenhang Eric Singleton, CIO des US-Modehändlers Chico’s FAS, der von Amazons AWS zu Contegix gewechselt ist. Der Grund: mehr Flexibilität. Der neue Dienstleister ermögliche es nicht nur, Kundendaten über Tablets abzurufen, sondern man könne auch selbst wählen, auf welc...

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