Studie: Der feste Arbeitsplatz stirbt aus

Rund 40 Prozent der Entscheider in Unternehmen sind überzeugt: Mobile Arbeitsplätze verdrängen das klassische Büro. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie über das Arbeiten im 21. Jahrhundert, die Crisp Research im Auftrag von Citrix in der DACH-Region durchführte. Die Beweggründe dafür sind vielfältig. Für 46 Prozent der Befragten wird der Trend insbesondere durch die Verfügbarkeit mobiler Endgeräte, Technologien und Cloud-Services vorangetrieben. Auch strukturelle Veränderungen, wie die Globalisierung (43 Prozent), der demografische Wandel (39 Prozent) und die Work-Life-Balance (38 Prozent) geben dem Wunsch nach flexiblen Arbeitsformen Schubkraft. [...]

Der klassische Arbeitsplatz ist (fast) tot
Der klassische Arbeitsplatz ist (fast) tot

Die Studie "The Adaptive Workplace – Arbeiten im 21. Jahrhundert" wurde von Crisp Research im Auftrag von Citrix Systems im Mai 2015 durchgeführt. Daran nahmen 166 Entscheider aus Unternehmen der DACH-Region teil, die mindestens 500 Mitarbeiter beschäftigen. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (55 Prozent) stammt aus dem Industrie- (28 Prozent) und Dienstleistungssegment (27 Prozent). Circa die Hälfte der Befragten waren IT-, die andere Hälfte Businessentscheider.Bei der Entwicklung neuer Arbeitsplatz- und Mobilitätskonzepte sind externe IT-Lösungsanbieter laut der Studie die gefragtesten Ideen- und Impulsgeber. Etwa 42 Prozent der Befragten erklärten, dass Anbieter für Hardware, Software und Services rund um den Arbeitsplatz wichtige Denkanstöße bei der Ausgestaltung geben. Demgegenüber spielen Architekten (sieben Prozent), Berater (zehn Prozent) oder Facility Manager (19 Prozent) nur eine Nebenrolle.Bei der konkreten Umsetzung von Mobilitätskonzepten investieren Unternehmen besonders intensiv in die Anpassung der Security-Dienste für den mobilen Einsatz (45 Prozent), die "Cloudifizierung" der Infrastruktur (38 Prozent) sowie ein ganzheitliches Management der IT-Arbeitsplatzumgebung (35 Prozent). Aber auch andere Aspekte, wie etwa die Erweiterung der Endgerätelandschaf...

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