VHDs: Virtuelle Festplatten in Windows einbinden

Windows kann mit virtuellen Festplatten im VHD-Format umgehen und von diesen sogar booten. Das eröffnet viele Möglichkeiten. [...]

Virtuelle Festplatten lassen sich in der Datenträgerverwaltung einhängen. (c) pcwelt.de
Virtuelle Festplatten lassen sich in der Datenträgerverwaltung einhängen.

Das Kürzel VHD steht für „Virtual Hard Disks“ und ist die Bezeichnung für virtuelle Festplatten, die sich seit Windows 7 direkt ins Betriebssystem als Laufwerk mit eigenem Laufwerksbuchstaben einbinden lassen. VHDs ähneln in Ihrer Funktionsweise echten Festplatten, jedoch werden alle darauf gespeicherten Daten in einer einzigen großen Containerdatei abgespeichert. Größter Vorteil von virtualisierten Festplatten: Das Laufwerk wird von der Rechner-Hardware entkoppelt. Dadurch kann eine VHD-Datei beispielsweise auf verschiedenen Desktop-Rechnern oder Notebooks zum Einsatz kommen, leicht verschoben und gesichert und ohne Änderung an der Hardware hinzugefügt oder entfernt werden. Windows 7, 8.1 10 lassen sich zudem direkt von einer VHD-Datei aus starten, was zahlreiche praktische Einsatzmöglichkeiten bietet.
VIRTUELLE FESTPLATTEN ERSTELLEN
Virtuelle Festplatten gibt es in zwei Varianten: Das mit Windows 7 eingeführte VHD-Format unterstützt virtuelle Laufwerke bis zu einer Größe von 2 Terabyte, Windows 8.1 und 10 beherrschen auch das erweiterte VHDX-Format mit einer maximalen Größe von 64 Terabyte. Zudem nutzt das neuere VHDX eine logische Sektorgröße von 4 KB und ist damit besser auf moderne Hardware abgestimmt, was in der Praxis leichte Tempovorteile bringt.

Das Anlegen einer VHD-...

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