Industriespionage: Was der Mitbewerb tut und wie Sie es verhindern

Egal, ob Nationalstaat oder Unternehmen: Das Ausspionieren der Konkurrenz steht nicht nur in der Wirtschaft hoch im Kurs. Ob Industriespionage illegal ist und wie Sie sich als betroffenes Unternehmen präventiv schützen können, erfahren Sie hier. [...]

Der jährlich durch Industriespionage verursachte Schaden in Österreich beträgt ca. 1,6 Millarden Euro (c) Pixabay.com

Der Begriff der „Industriespionage“ – oder auch Konkurrenzspionage – bezeichnet die Anwendung von Spionagetechniken auf fremde Unternehmen zu kommerziellen oder finanziellen Zwecken. Ziel ist es, „die eigene Marktposition zu stärken oder Wettbewerbsvorteile anderer Unternehmen zu egalisieren“. So steht es im Handbuch für Wirtschafts- und Industriespionage (kurz: WIS), das eigens vom Bundesministerium für Inneres zu Aufklärungszwecken zur Verfügung gestellt wird. Dabei denkt man bei „Spionage“ nur allzu leicht an menschliche Spione, die im Auftrag der Regierung Informationen anderer Regierungen sammeln – und in Wahrheit funktionieren viele der Techniken, die im Bereich der Politik zur Anwendung kommen, genauso gut in der Industrie; so wie viele ausgebildete Spione längst in beiden Bereichen tätig sind.

Dabei sind die Übergänge zwischen Industriespionage und Wirtschaftsspionage fließend. Letzteres wird nach WIS-Handbuch folgendermaßen definiert: „Wirtschaftsspionage ist die von ausländischen, staatlich gelenkten Nachrichtendiensten gezielte Ausforschung von Wirtschaftsunternehmen und Betrieben zur Stärkung der eigenen Wirtschaft.“ Die Methoden beider Formen von Spionage sind ähnlich und über weite Strecken hinweg sogar deckungsgleich.
Welche Arten von Industriespionage gibt es?...

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