Wie geht es weiter mit SAP HANA?

Einst wurde es als das Kronjuwel des deutschen Herstellers von Unternehmenssoftware gefeiert, doch nach einer Reihe hochkarätiger Entlassungen stellen mittlerweile einige die Zukunft der ehemals führenden Datenbanktechnologie in Frage. [...]

Mit der jüngsten Welle an Entlassungen sieht es für die Zukunft von SAP HANA als eigenständige Datenbanktechnologie schlecht aus (c) Pixabay.com

Es wurde damals von SAP-Chef Bill McDermott als
"größter Auftritt des Anbieters seit 23 Jahren, wenn auch nicht in der
gesamten Unternehmensgeschichte" gefeiert – aber nachdem in den letzten
Wochen eine Reihe hochkarätiger Mitarbeiter entlassen wurde, müssen wir uns
fragen: Hat HANA unter dem deutschen Unternehmen seinen Glanz verloren?

Zu Anfang des Jahres hatte das Unternehmen eine umfassende
Umstrukturierung angekündigt. McDermott teilte dem Wall Street Journal mit,
dass insgesamt 4.400 Arbeitsplätze betroffen sein werden. Das übergeordnete
Ziel bestehe darin, sich – mit den Worten von Finanzvorstand Luka Mucic – stärker
auf "strategische Wachstumsbereiche" zu konzentrieren.

Seitdem gab es einige prominente Abschiede: Der langjährige
CTO Bernd Leukert hat sich im Februar vom Unternehmen getrennt und eine
Erklärung abgegeben, in der es heißt: „Ich bin sehr stolz darauf, Mitglied des
SAP-Vorstands gewesen zu sein und die bahnbrechendste Innovation unserer
Branche in die Wege geleitet zu haben, SAP S/4HANA.“

„Ich danke Hasso Plattner und dem Aufsichtsrat für das Vertrauen
und die langjährige Unterstützung."

Ken Tsai, der das globale Produktmarketing für eine Reihe
von SAP-Produkten, einschließlich SAP HANA, leitete, arbeitet jetzt bei Adobe,
und sowohl Thomas Jung al...

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