Wie sich das Internet der Dinge auf das Datenmanagement auswirkt

Das "Internet of Things" (IoT) bzw. Internet der Dinge ist heute ein Thema, an dem kein Weg mehr vorbeiführt. So prognostiziert etwa Morgan Stanley in einem jüngst veröffentlichten Bericht, dass im Jahr 2020 an die 75 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein werden. Die Möglichkeiten sind praktisch unbegrenzt und so auch die produzierten Datenmengen. Damit stellt sich die Frage, wo und wie diese vielen Daten gespeichert werden. Hier kommt auch die Cloud ins Spiel. [...]

Greg White
Greg White

Angesichts der schieren Mengen müssen sich Unternehmen neue Strategien überlegen, um Daten sicher zu erfassen, zu speichern und sinnvoll nutzbar zu machen. Langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass das reine Sammeln und Aufbewahren von Daten nicht mehr ausreicht. Gefragt ist eine moderne Datenmanagementstrategie, um fundiertere Entscheidungen treffen zu können, Produkte und Dienstleistungen gezielter weiterzuentwickeln und eine insgesamt bessere Nutzung zu ermöglichen.Angesichts der durch das IoT zusehends steigenden Komplexität ist für Unternehmen beim Datenmanagement dringendes Handeln angesagt. Sie müssen eine ganzheitliche Sicht ihrer Daten über deren gesamten Lebenszyklus entwickeln. Es geht um Richtlinien, die unter Einbeziehung der Datenherkunft und bis hin zur Art der künftigen Datennutzung vorgeben, was wo und wie lange gespeichert werden soll. Die Kosten für Speicher und Cloud sinken zwar, jedoch nicht im selben Maß, wie die Datenmengen wachsen. Die alte Strategie, alles aufzubewahren, und das am besten lokal, geht heute nicht mehr auf. Informationsmanager müssen sich der neuen Realität stellen, dass nicht alle Daten gleichermaßen nützlich sind. Man denke etwa an "Dark Data" – Dateien, Präsentationen, Berichte, Bilder und E-Mails, die gespeichert, aber weder analysi...

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