Wie smarte Produkte die Wertschöpfung in Unternehmen verändern

Um sicherzustellen, dass der deutsche Mittelstand auch in Zukunft eine wirtschaftliche Basis besitzt, reicht die Optimierung der Produktionsabläufe allein nicht aus. Durch neue Produkte und Geschäftsmodelle verändert sich aber auch die gesamte Wertschöpfung im Unternehmen. [...]

Smarte, vernetzte Produkte erfordern eine Smart Factory - und umgekehrt (c) Pixabay
Smarte, vernetzte Produkte erfordern eine Smart Factory - und umgekehrt (c) Pixabay

Neue, smarte Produkte werden gerne in Verbindung mit deren Digitalisierung gebracht. Dem Charme von null Grenzkosten, also der Ausweitung des Produktes auf neue Märkte, respektive dessen "kostenloser" Auslieferung, erliegen immer mehr Produktverantwortliche. Paradebeispiel ist die Automobilindustrie. Immer mehr Innovationen und damit auch Funktionalitäten werden in Software abgebildet. Einmal entwickelt, lässt sich diese beliebig oft in den einzelnen Fahrzeugen verbauen - bei praktisch keinen zusätzlichen Kosten. Obendrein erfolgt der Funktionszuwachs ohne lästige Gewichtszunahme des Endproduktes Auto.

Eine Ausprägung davon sind Apps, die ebenfalls immer mehr im Auto Einzug halten. Auch hierüber lässt sich die Funktionalität des Autos steigern und das auch noch nach dessen Kauf, wie es Tesla vorgemacht hat und BMW es nachmacht. Hinzu kommt ein großer Vorteil: Sollte eine Funktionalität noch nicht ganz ausgereift sein, so kann diese per Over-the-Air-Update, also ohne für den Hersteller kostspielige Aufenthalte in der Werkstatt, ausgetauscht werden. Die Entwicklung hin zur Digitalisierung von Produkten ist aber nicht auf die Automobilbranche beschränkt. Kuka als führender Hersteller von Industrierobotern geht in die gleiche Richtung. Maschinen- und Anla...

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