14 Prozent sind hauptsächlich via Smartphone online

Mobilität ist Trumpf: Bereits 14 Prozent der Österreicher nutzen das Internet hauptsächlich via Smartphone, jeder Zweite ist zumindest gelegentlich am Handy online. Das sind aktuelle Ergebnisse des AIM-Consumer von INTEGRAL Markt- und Meinungsforschung, der seit 1996 die Nutzung des Internets in Österreich unter die Lupe nimmt. [...]

Internet-Nutzung verschiebt sich in Richtung Smartphone (c) Lev Dolgatsjov - Fotolia.com
Internet-Nutzung verschiebt sich in Richtung Smartphone

Die Internetnutzung liegt laut den Zahlen des AIM-C (Austrian Internet Monitor Consumer) aktuell bei 82 Prozent. Dieses Niveau hat sie http://www.integral.co.at/ - external-link>INTEGRAL zufolge weitgehend bereits 2010 erreicht. Nichts Neues im Westen, könnte man also meinen. Doch die Art und Weise der Nutzung – und insbesondere die Endgeräte – unterliegen einer hohen Dynamik. Bereits 49 Prozent der Bevölkerung nutzen das Internet via Smartphone, für 14 Prozent ist der mobile Begleiter gar der wichtigste Zugang ins World Wide Web.

Während das Geschlechterverhältnis ausgewogen ist, gibt es klare Unterschiede nach Alter. In erster Linie sind es mit 43 Prozent Teenager, die hauptsächlich smart surfen. Mit zunehmendem Alter sinkt der Anteil der primär mobilen Onliner: Während er bei den 20- bis 29-Jährigen noch bei 27 Prozent liegt, geht er in der Gruppe 60+ gegen Null. Ein starkes Gefälle zeigt sich auch in der Regionalverteilung: so ist der Nutzeranteil bei den Wienern, Tirolern und Vorarlbergern mit über 20 Prozent am höchsten.

Als Zielgruppe bieten die hauptsächlichen Smart-Surfer interessante Perspektiven. Sie weisen nicht nur eine überdurchschnittlich gute Haushaltsausstattung auf, sondern hegen auch weiterhin ambitionierte Anschaffungspläne. Nach ihren genutzten Websiten gefragt, liegen sie insbesondere bei den Medien-Seiten wie Standard, News und Krone über dem Schnitt. Sie sind eifrige Chatter und auch sehr download-affin. Geht es hingegen um Gesprächsforen, so erreichen sie innerhalb der Onliner gerade einmal den Durchschnitt.

Möchte man sie auf Plattformen antreffen, so gelingt das am besten auf YouTube, Facebook und WhatsApp, wo sie trotz der allgemein hohen Nutzung überdurchschnittlich stark vertreten sind. Darüber hinaus sind sie aber auch besonders eifrige Nutzer von Twitter, Foursquare und Pinterest; diese nutzen sie doppelt so stark wie der Schnitt. (pi)

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